Team - wer sind wir?

Tess Hermann  

Ich wurde 1996 in Wien geboren. Während meiner Kindheit und Jugend wuchs meine Liebe zur Kunst. Neben Querflöte, Klavier, Gitarre und klassischem Gesang entdeckte ich mit 13 Jahren das Schauspiel für mich. Heimlich wurden Szenen mit dem Spiegel geübt, Monologe auswendig gelernt und imaginäre Spielpartner erschaffen.
2018 schloss ich meine Ausbildung an der Filmacademy – Schauspielschule für Theater und Film in Wien mit der Paritätischen Bühnenreifeprüfung am Wiener Theater in der Josefstadt ab.
Meine internationale Karriere begann ich mit dem Masterstudiengang International Theater Practice and Performance am Rose Bruford College in London. Er führte mich vom Eugene O’Neill Theater Center in Connecticut bis ins Arthaus Berlin und hin zur Londoner Theater- und Filmszene.
Außerdem besuchte ich kürzlich eine Screen-Acting Masterclass im Actors Studio in den englischen Pinewood Studios.
Neben meinem Beruf als Schauspielerin liebe ich Sport über alles. Vor allem, weil ich damit an meine Grenzen gehen kann. Sei es ein Marathon oder eine neue Sportart wie Boxen - ich bin immer gerne dabei, wenn es darum geht Neues zu lernen und mich komplett auf eine Herausforderung einzulassen. 
Wenn ich nicht gerade künstlerisch tätig bin oder trainiere, findet man mich auf Festivals (kunterbunt gekleidet mit viel Glitzer), in den Londoner Clubs mit guten DJs, Musik produzierend vor meinem Laptop oder mit einem interessanten Buch im Bett.

Myriam Angela  

"Ich liebe es zu bewegen. Mich selbst, etwas in einer Person oder vielen - vielleicht auch ein Stück weit die Welt..."
Ich wurde in Vorarlberg geboren. Nach der Ausbildung zur Malerin an der HTL Bau und Design in Innsbruck, zog es mich - die Halbfranzösin – zuerst nach Wien, dann nach London, um das Schauspielhandwerk zu erlernen. 2023 schloss ich das Masterstudium Collaborative Theatre Making am Rose Bruford College in London erfolgreich ab und wirke seither an mehreren internationalen Produktionen und Projekten mit. Warum gerade das Schauspiel meine größte Passion wurde, liegt darin begründet, dass ich damit für mich eine Welt gefunden habe, in der ich meine Interessen sowie alle Kunstrichtungen miteinander verbinden und mich gleichzeitig mit Kunstschaffenden fortlaufend austauschen kann. Als Kunstschaffende zeichnen mich vor allem meine multidisziplinäre Arbeitsweise sowie meine Neugier aus, die mich beide dazu anregen, über Grenzen hinauszugehen.
Zurzeit befinde ich mich mitten in der Weiterentwicklung meiner ersten eigenen Solo-Produktion four touch, three touch, mit der ich schon erste Erfolge am Voila Europe Festival in London sowie im LocoKlub Bristol feiern konnte. Das Stück bietet ehrliche und vielseitige Einblicke in das Leben mit Zwangsstörungen (OCD). Durch die Verschmelzung von Physical Theatre, Improvisation und Clownerie, eröffnet das Projekt dem Publikum eine zum Nachdenken anregende, zuweilen auch erheiternde Reise, auf der man mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, letztendlich zur Akzeptanz des eigenen Selbst findet.

Valentina Himmelbauer 

Geboren am 19.6.1996 in Wien, wuchs ich als Burgenlandkroatin in einer kleinen Ortschaft im Südosten Österreichs auf. Von klein auf fasziniert von der Film- und Theaterwelt, nahm ich nach Beendigung des Zweisprachigen Bundesgymnasiums Oberwart die Schauspielausbildung an der Wiener Filmacademy - Schauspielschule für Theater und Film auf, die ich 2018 erfolgreich abschloss. Anschließend daran folgte die Paritätische Bühnenreifeprüfung, die ich an den Wiener Kammerspielen ablegte.
Bisherige Produktionen führten mich unter anderem an das inklusive Theater Delphin, das Mödlinger Theater im Bunker sowie das Theater Spielraum in Wien. Auch vor der Kamera war ich bereits in einigen Produktionen zu sehen, so etwa im Kinofilm Wenn die Heidelerche singt der österreichischen Regisseurin Ana Bilić, in dem ich die weibliche Hauptrolle verkörperte.
Im Rahmen des experimentellen Kurzfilmprojektes Die Frage nach dem Fenster, an dem ich zusammen mit Myriam Angela und Tess Hermann arbeitete, trat ich zudem erstmals als Drehbuchautorin und Regisseurin in Erscheinung.
Neben meiner Leidenschaft für die Welt des Schauspiels, veranlasste mich mein geschichtliches Interesse außerdem dazu, das Bachelorstudium Geschichte an der Universität Wien aufzunehmen, das ich 2021 abschließen konnte.

 Wir Drei  

Was machen eine Burgenländerin, eine Wienerin und eine Vorarlbergerin, wenn sie aufeinandertreffen?
Kunst.
Was zunächst nach einem geschmacklosen Burgenländerinnen-Witz klingt, wurde für uns zur bitteren Realität. Bitter, weil wir beim Kunstschaffen oft die Zeit vergessen und uns hernach der Zucker fehlt. Realität, weil die Kunst unser Leben ist. Woran wir leiden ist also die zuckerlose Kunst - andere würden sie wohl als brotlos bezeichnen. Auch gut. Wenn wir kein Brot haben, können wir ja Kuchen essen. Damit wäre das Problem mit dem Zucker jedenfalls gelöst. Pustekuchen! Wir machen weiter Kunst und akzeptieren das Zuckerlos. Pardon! Zuckerlos-Los. Es ist sowieso schon alles total verzuckert in unseren Gehirnen. Alles nur wegen dieser Zuckerlobby. Aber ganz ehrlich: Wer braucht schon Zucker, wenn man Kunst backen kann? Machen kann. Wollten wir schreiben. Das wissen Sie?
Verzeihung, aber aufgrund eines aktuellen Zuckerhochs können unsere Temporallappen nur unregelmäßig arbeiten. Wir kümmern uns um die rasche Wiederherstellung der regelmäßigen Denkfähigkeit.

Und bevor nun die Zuckerlobby anfängt zu protestieren, sei nur Folgendes erwähnt: Um ein Zuckerloch zu vermeiden, kann man auch vor und nach dem Kunstschaffen essen! Und zwar Brot oder Kuchen. Oder beides. Das ist uns egal. Hauptsache vegan ;)